Aktuelles Königspaar  

Udo I. Rollie und Ines I. Rollie

   

Kullermobil  

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Alexander Recker
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Toilettenwagen  

Toilettenwagen

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Schützenvereine sagen gemeinsam Feste ab

Stellungnahme des Vorstandes des LSV Ahmenhorst

Auch wir der Landwirtschaftliche Schützenverein Ahmenhorst haben unser Schützenfest 2020 abgesagt. Es war kein leichter Schritt für uns das Fest abzusagen. Von der Landesregierung gibt es, bis zum heutigen Zeitpunkt 26.04.2020, noch keine Verordnung die die Aussage von Herrn Laschet :„In diesem Jahr werden in NRW keine Schützenfeste gefeiert „ rechtlich regelt. Da für uns die Gesundheit der Mitfeiereden und der Servickräfte im Vordergrund steht, haben wir uns entschlossen das Fest in diesem Jahr nicht zu Feiern.

Wir hoffen das wir uns alle im Nächsten Jahr Gesund auf unserem Fest wieder treffen.

Bleibt Gesund euer Schützenverein Ahmenhorst

Nachfolgend der Zeitungsartikel aus der Tageszeitung "Die Glocke" vom 24.04.2020:

Schützenvereine sagen gemeinsam Feste ab

Der Vogel für das erste Schützenfest der Oelder Saison, das Ende Mai in Ahmenhorst hätte stattfinden sollen, ist fast fertig, wie der LSV-Vorsitzende Oliver Bergmann zeigt. Dieses Jahr wird auf den Aar aber nicht geschossen – die sechs Schützenfeste sind abgesagt.       Bild: dis
 
 
Oelde (gl). Nach vielen Gesprächen und dem bisher erfolglosen Warten darauf, dass endlich eine Verordnung des Landes offiziell Klarheit schafft, haben die Vorsitzenden der Oelder Schützenvereine gemeinsam entschieden, die sechs Feste für 2020 ab zusagen. Das gaben sie gestern bekannt. Über das Stadtschützenfest, das bisher für Anfang Oktober geplant ist, wollen sie in einigen Wochen beschließen.
 
Nach der politischen Entscheidung in der vergangenen Woche, dass bis Ende August keine Großveranstaltungen stattfinden dürfen, wartet die Stadt Oelde nach Angaben von Stefan Boegel (Fachdienst Ordnungswesen) weiterhin darauf, dass das Land NRW diesen Beschluss in Landes recht umsetzt. Damit werde dann beispielsweise auch offiziell definiert, was unter Großveranstaltungen zu verstehen sei, sagt er. Man gehe aber davon aus, dass auch Schützenfeste unter das Verbot fielen.
 
Dem folgen die sechs Oelder Schützenvereine, auch wenn es für sie für die Kündigung von Verträgen sehr wichtig ist, sich auf Landesrecht berufen zu können. Die Vorsitzenden zeigen sich aber einig darin, dass sie keine weitere Hängepartie mehr möchten und die Gesundheit aller Oelder zu schützen ist. Das gilt auch für den Bürgerschützen verein St. Hubertus, der erst im September feiern würde und damit noch hoffen könnte, dass sich ab Anfang September Regeln lockern. „Wir gehen aber davon aus, dass wir – wenn überhaupt – nur ein stark eingeschränktes Fest feiern dürften“, sagt der Vorsitzende Frank Oßenbrink (Bild links). Dass das dann ein schönes, ungezwungenes Fest werde, bezweifele er. Zudem wolle man dem amtierenden Königspaar ein Jahr ersparen, in dem es an keinem anderen Schützenfest habe teilnehmen können. Der wichtigste Grund für die frühzeitige Absage sei aber, dass man mit allen Altersgruppen feiern wolle – und das werde nicht möglich sein, solange das Virus alle Bürger, besonders aber Risikogruppen wie ältere Menschen gefährde.
 
„Es ist gut, dass wir mit einer Stimme sprechen“, betont Timo Strothmeier, Vorsitzender des Schützenvereins Stromberg, angesichts der einheitlichen Entscheidung. Niemand wisse, wie sich die Pandemie entwickele. Er gehe daher davon aus, dass unbeschwertes Feiern erst einmal nicht möglich sein werde. Genau das aber mache ein Schützenfest aus – gerade auch in der Gemeinschaft mit allen Generationen.
 

Hoffen auf kleinere Veranstaltungen

Oelde (eh). Das erste Schützenfest der Saison hätte Ende Mai in Ahmenhorst stattfinden sollen. Der Landwirtschaftliche Schützenverein (LSV) habe ab Mitte März mit Blick auf die Corona Beschränkungen „zweigleisig geplant“, sagt LSV-Vorsitzender Oliver Bergmann. Einerseits seien Vorbereitungen weitergelaufen,
andererseits habe man begonnen, Verträge zu prüfen und viele Gespräche mit allen zu führen, die jedes Jahr an der Durchführung beteiligt seien. Schließlich hingen an Veranstaltungen wie Schützenfesten viele Menschen, denen jetzt der Verdienst wegbreche. „Uns ist die Entscheidung daher sehr schwer gefallen“, betont
Bergmann. Am Ende gehe aber immer die Gesundheit vor. Auch dem LSV brechen laut Bergmann in diesem Jahr Einnahmen weg. Veranstaltungen wie die zum 1. Mai oder den Pfingstenkranz dürfe es nicht geben, das Kullermobil und der Toilettenwagen würden vorerst nicht vermietet. 
Noch keine Gedanken habe man sich darüber gemacht, ob es am Schützenfest-Wochenende der Absage zum Trotz eine Aktion geben solle, sagt Bergmann. Der ein oder andere Schützenverein in der Region hatte bereits Ideen ins Spiel gebracht. „Vielleicht hissen wir alle unsere Fahnen“, meint der LSV-Vorsitzende. 
Für Michael Wieschmann, Präsident der Schützengesellschaft, ist klar, dass sein Verein versuchen möchte, seinen Festwirt im Lauf des Jahres zu unterstützen, falls irgendwann kleinere Zusammenkünfte wieder erlaubt sein sollten. Auch Torsten Gentzsch (Schützenverein Sünninghausen) hofft, dass „irgendwann irgendwas im kleinen Rahmen“ wieder möglich wird. Über Ideen habe man bereits gesprochen, die lägen aber vorerst auf Eis.
Die Festschriften, die St. Hubertus, die Schützengilde und der Schützenverein Stromberg jedes Jahr jeweils zu ihrem Fest herausgeben, wird es in diesem Jahr nicht geben. Die Schützengilde werde ihre Festschrift aber ins Internet stellen – „mit den Inserenten des vergangenen Jahres“, sagt der Vorsitzende Christian Niederée. Damit wolle man denen danken, die den Verein in dieser Form unterstützten. 
 

Stadtschützenfest noch im Kalender

Oelde (eh). Das Oelder Stadtschützenfest soll nach Plan am Freitag, 2., und Samstag, 3. Oktober, stattfinden. Ausrichter ist diesmal der Bürgerschützenverein St. Hubertus. Die Vorsitzenden der sechs Oelder Schützenvereine haben sich laut Frank Oßenbrink, Vorsitzender von St. Hubertus, darauf geeinigt, erst in einigen Wochen zu entscheiden, ob auch diese Veranstaltung abgesagt wird. Oßenbrink nannte Ende Juni, Anfang Juli als Termin für die gemeinsame Entscheidung.
 
   
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